öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger
für Heißluftballone, Unfall- und Startplatzgutachten
Pilot und Lehrer für Heißluft- und Gasballone
für Freiballonführer und Lehrberechtigte
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86415 Mering
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Vorbereitung
Ballonfahren ist das ganze Jahr über möglich und jede Jahreszeit - auch der Winter!- hat hierfür ihren besonderen Reiz!
Allerdings sind durch die notwendigen Wetterbedingungen enge Grenzen gesetzt.
So soll die Windgeschwindigkeit beim Start und bei der Landung maximal bis zu ca. 10 Knoten (ca. 18 km/h) betragen. Ebenso darf es weder regnen, noch neblig sein, wenn man mit dem Ballon in die Luft gehen möchte. Bei der Landung kann man davon ausgehen, dass der Korb schon bei ca. 8 Knoten kippt und am Boden schleift bis der Ballon zum Stillstand kommt.
Ballonpiloten müssen daher in der Planungsphase und vor dem Start eine Flugwetterberatung per Telefon oder Internet einholen. Deshalb wundern Sie sich nicht, dass es bei unbeständigen Wetterverhältnissen zu einer kurzfristigen Entscheidung über das Stattfinden der Ballonfahrt kommen kann.
Ein Termin für eine Ballonfahrt kann entweder längerfristig voraus geplant werden, dann aber auch kurzfristig abgesagt werden müssen oder aber kurzfristig bei entsprechendem "Ballonwetter" vereinbart werden. Ballonfahren ist das ganze Jahr über möglich und jede Jahreszeit -auch der Winter!- hat hierfür ihren besonderen Reiz!
Im Mittelpunkt steht dabei aber immer das Wetter - hier müssen optimale Voraussetzung vorliegen.
Lieber sage ich bei zweifelhaften Wetter einmal eine Fahrt ab.
Dies ist im Interesse einer sicheren und genussvollen Ballonfahrt.
Ziehen Sie sich bei jeder Jahreszeit in etwa wie zum Spazierengehen an. In der Höhe wird es natürlich etwas kälter - aber da wir ja so schnell sind wie der Wind ist es überwiegend windstill im Korb.
Etwas "Zwiebellook" mit einer leichten Jacke hat sich als ideal herausgestellt.
Wichtig sind feste Schuhe - etwas höhere Wanderschuhe sind ideal. Da die Wiesen oft feucht sind ist unter Umständen auch ein Paar Wechselschuhe sinnvoll. Wer etwas empfindlich ist, der sollte im Sommer auch ein Mückenspray mit dabei haben.
Ballon - gesichtert am Fahrzeug
kurz vor dem "Heißfüllen"
Die Hülle ist bereit zum Aufheizen
Die Hülle wird aufgeheizt
in 4.500 m³ Volumen ist der Mensch recht klein
Wie kommen wir da wohl raus?
Kein ideales Terrain für die Landung
Waldlandung nach Nachtfahrt
Hundehüttenlandung bei mehr Wind
Vor der Frauenkirche in Dresden
unter dem Ballon
kein ideales Landegelände
Blick in den offenen Parachute
Hoffentlich kommt kein Auto
4.500 m³ heiße Luft im UR Ballon
Letzte Überprüfungen vor dem Start
Landung vor dem Buschenschank in der Südsteiermark
da war etwas mehr Wind bei der Landung
Start im Morgendunst
Landung im Allgäu
Am Startplatz trifft man sich im Sommer morgens gegen 6 Uhr und abends gegen 18 Uhr.
Im Spätherbst, Winter und im Frühling liegt die Startzeit mehr in der Tagesmitte.
Der Grund für diese unterschiedlichen Zeiten ist die Tatsache, dass Ballonfahrten nur
außerhalb der Thermikzeiten stattfinden. Unsere Zeiten sind daher im Sommer die ersten beiden Stunden nach Sonnenaufgang und die letzten beiden Stunden vor dem Sonnenuntergang.
Nach dem Ausladen des Korbes, der Hülle, der Gasflaschen und des Ventilators wird der Ballon
gemeinsam aufgerüstet. Zusammen mit den Gästen wird der Korb mit den Gasflaschen und dem Brenner bestückt und mit der Hülle durch Karabiner verbunden. Die Hülle wird ausgelegt und mit dem Ventilator mit Kaltluft angefüllt. Den Rest erledigt der Pilot mit dem Brenner – die heiße Luft stellt den Ballon auf.
Die Mitfahrer können sofort in den Korb einsteigen.
Vorher wurden die Mitfahrer über den Ablauf und das Verhalten während der Fahrt und bei der Landung eingewiesen.
Hierbei sind auch einige Fragen nach der körperlichen Fitness oder Beeinträchtigungen notwendig.
Näheres hierzu kann dem "Fahrschein" entnommen werden den Sie sich unter Downloads -Infomaterial herunterladen könnten.
der Verfolger ist schon da
Erwartungsvolle Täuflinge
die Luft muss raus
Punktlandung
die Luft wird aus der Ballonhülle gedrückt
Die Hülle wiegt 170 kg
Winterfahrt: Die Hülle ist fast im Sack
Ende einer Winterfahrt mit Schnee, Sonne und Frost
Nachdem die warme Luft aus der Ballonhülle entwichen ist und die Hülle "schlapp" am Boden liegt,
wird der Ballon gemeinsam abgebaut und verpackt. Auch dies gehört zu einer Ballonfahrt und macht allen Beteiligten Spaß!
Ein weiterer Höhepunkt einer Ballonfahrt ist die traditionelle Ballontaufe aller "Neulinge".
Jeder, der sich zum ersten Mal in einem Weidenkorb in die Lüfte gewagt hat, wird – wie zu Zeiten Ludwig des XVI. – in den Adelsstand erhoben und mit Feuer und Sekt auf seinen neuen Namen getauft.
Als Erinnerung erhält er eine persönliche Urkunde mit seinem neuen Adelstitel. Darauf wird gemeinsam mit einem Glas Sekt angestoßen.
Danach fahren alle Zusammen im Verfolgerfahrzeug an den Startplatz zurück.